Sustainability

SOS-Kinderdörfer und thyssenkrupp Elevator verbessern Jobperspektiven junger Menschen

Das Ziel des SEED-Projekts ist es, jungen Menschen zu mehr Unabhängigkeit zu verhelfen und ihnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen. In der ersten Phase des Projekts erhalten rund 300 Jugendliche aus SOS-Kinderdörfern in Kolumbien, Brasilien und Indien ein Berufstraining von thyssenkrupp Elevator und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort.

Das Programm soll jungen Menschen dabei helfen, Arbeit zu finden und diese auch langfristig zu behalten. Wichtige Bestandteile sind Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Berufsberatung, Gründerseminare und der Erwerb praktischer Berufserfahrung. Zudem soll das Leuchtturmprojekt andere Unternehmen dazu animieren, ähnliche Programme in ihre CSR-Initiativen einzubinden.

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Die Zukunft soll grün sein - Umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung umfasst Projekte in den Bereichen Müllvermeidung und Energiesparen und fördert den Wechsel zu grünen, umweltfreundlichen Ressourcen wie Solar- und Windenergie oder wiederverwertbaren Materialien.
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Erstellt am 15.11.2017

„Unser Geschäft ist die Planung, Herstellung, Auslieferung und Wartung moderner Mobilitätslösungen für urbane Räume. So leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, Städte noch lebenswerter zu machen. Damit einher geht auch ein Streben nach mehr sozialer Gerechtigkeit und einer höheren Lebensqualität.“

Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator

Der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf ansagen

In der heutigen Welt – und nicht zuletzt in unseren Städten – ist Jugendarbeitslosigkeit ein gravierendes gesellschaftliches Problem. Schätzungen zufolge haben ein Drittel der jungen Menschen weltweit keinen Zugang zu schulischer und höherer Bildung oder irgendeiner Form bezahlter Arbeit. Laut den Vereinten Nationen sind 40 Prozent der Arbeitslosen weltweit zwischen 15 und 24 Jahre alt.

Im Rahmen des SEED-Projekts engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von thyssenkrupp Elevator ehrenamtlich als Ausbilder, Mentoren und Vorbilder. Sie teilen ihre Erfahrungen und geben den Teilnehmern die Chance, wertvolle berufliche Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus werden Fördergelder für Unternehmensgründer, Ausbildungsprogramme und andere berufseingliedernde Maßnahmen in Aussicht gestellt.

Jugendarbeitslosigkeit geht alle etwas an!

  • 40 % der weltweit Beschäftigungslosen sind junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren (Von den Vereinten Nationen (UN) erarbeitete Definition des Begriffs „Jugendliche“)
  • Die globale Jugendarbeitslosenquote ist doppelt so hoch wie die Gesamtarbeitslosenquote weltweit.
  • 156 Millionen junge Beschäftigte lebten 2016 in mittlerer bis extremer Armut (d. h. Einkünfte von 3,10 USD oder weniger pro Tag)
  • Um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, benötigen junge Menschen Zugang zu einer großen Bandbreite an Aus- und Weiterbildungsangeboten, „insbesondere in den Bereichen Zusammenarbeit, Problemlösung, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Kommunikations- und Sprachkompetenz.“ ((ILO 2005, Abs. 33, Fußnote 1)

„Mir war es ein besonderes Anliegen, beim Startschuss für das SEED-Projekt dabei zu sein. Lernen, Talentförderung und das soziale Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehmen für uns einen hohen Stellenwert ein.“

Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator

Project SEED: Phase 1

Der Startschuss für das Programm erfolgt am 14. und 15. November 2017 in Bogota, Kolumbien. Dort befindet sich eines der elf SOS-Kinderdörfer des Landes. Im Rahmen der Veranstaltung wird es auch einen Workshop für das Personal des SOS-Kinderdorfs und örtliche Mitarbeiter von thyssenkrupp Elevator geben. Geklärt werden sollen insbesondere praktische Fragen im Hinblick darauf, welche konkreten Maßnahmen für die jungen Teilnehmer geeignet sind. Als besonderer Gast bei dem Event wird Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator, vertreten sein.

Während der einjährigen Anlaufphase von SEED werden 60 Jugendliche in Kolumbien, 100 in Brasilien und 130 in Indien an dem Projekt teilnehmen. Nach der Pilotphase soll das Projekt in den folgenden Jahren ausgeweitet werden.

Corporate Social Responsibility im städtischen Raum

Urban Hub versteht sich als Forum für Mobilität, Urbanisierung, Gebäudedesign, Stadtplanung und nachhaltige, smarte Technologien. Unser Bestreben ist es, Städte für die Zukunft zu rüsten – als Orte, an denen man gerne lebt und arbeitet, eine Familie gründet und jederzeit Zugriff auf alle wichtigen Dienstleistungen hat.

Große Konzerne gestalten die Zukunft unserer Städte aktiv mit.

Einige Beispiele:

  • Sie sind attraktive Arbeitgeber, Verbraucher lokaler Produkte und Dienstleistungen, Steuerzahler, Grundeigentümer usw.
  • Sie verfügen über hochspezialisiertes Wissen, eine großzügige Mittelausstattung und umfangreiche Belegschaften.
  • Viele von ihnen sind eng mit der Region verbunden. Oft sind sie seit Jahren vor Ort tätig.

Viele Firmen haben außerdem inzwischen erkannt, dass eine Investition in ihr soziales Umfeld eine lohnenswerte Sache ist. Diese Unternehmen geben einen Teil ihrer Profite an die Gesellschaft zurück. Derartige Programme firmieren häufig unter Namen wie Corporate Philanthropy oder Corporate Social Responsibility, kurz CSR. Städte rund um den Globus zu unterstützen – und insbesondere dort beheimatete benachteiligte Gruppen – ist Teil der Vision von thyssenkrupp Elevator. Dieser Verantwortung stellen wir uns.

Perspektiven eröffnen – Denkprozesse anstoßen

Private Unternehmen sind integraler Bestandteil des städtischen Lebens und tragen entscheidend zu einer hohen Lebensqualität bei. In diesem Kontext dokumentiert die neue Plattform „Perspectives“ zukünftig das gesellschaftliche Wirken von thyssenkrupp Elevator. Der Start des SEED-Projekts in Bogotá ist nur das erste Kapitel in unseren Bemühungen, Menschen und gesellschaftlichen Gruppen weltweit neue Chancen zu eröffnen.

„Perspectives“ möchte Sie mit neuen Orten vertraut machen und gibt einen Einblick in das Leben der Menschen, die dort wohnen. Nehmen Sie also gemeinsam mit uns einen Perspektivwechsel vor und verfolgen Sie unsere weitere Arbeit mit den SOS-Kinderdörfern sowie spannende Projekte, die wir zukünftig in Angriff nehmen.

Kennen Sie Beispiele lokaler Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung besonders vorbildlich nachkommen? Lassen Sie es uns wissen!

Image Credits:

All image credits go to Nina Ruud, Danielle Pereira, Patrick Wittmann