Schluss mit Ausfallzeiten und Verspätungen dank präventiver intelligenter Technologien

Vernetzung - Zukunft der Mobilität

Der morgendliche Arbeitsweg hatte es in sich, und Sie sind spät dran. Vielleicht hatten Sie eine Autopanne oder Ihr Zug ist ausgefallen – aber jetzt sind Sie froh, endlich in der Firma angekommen zu sein. Schnell huschen Sie vorbei am Empfang und versuchen, nicht allzu gestresst auszusehen. Als sich bereits Schweißperlen auf Ihrer Stirn bilden, freuen Sie sich auf eine kurze Atempause im Aufzug.

Doch dann das: Ein Aufzug funktioniert, der andere ist „außer Betrieb“. Sollen Sie sich in die bereits lange Schlange anstellen und schon einmal in Gedanken die Entschuldigung für eine peinliche Verspätung formulieren? Oder sollen Sie die Treppen nehmen und beim Meeting verschwitzt und außer Atem ankommen? Zumindest haben Sie eine Wahl, denken Sie, als Ihr Kollege Paul Sie aus seinem Rollstuhl grüßt.

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Unsere glänzende Zukunft ist nicht allzu weit entfernt

Woran erinnern Sie sich am meisten? An all die ereignislosen Ausflüge, bei denen alles glatt lief, oder an die wenigen Male, bei denen die Technik, von der Sie abhingen, ausfiel? Zwar treten solche Zwischenfälle nicht so häufig auf, aber sie kosten jede Menge Zeit.

Denken wir nur an Aufzüge. Tagtäglich benutzen mehr als eine Milliarde Menschen Aufzüge. Weltweit gibt es zwölf Millionen davon. Alle Ausfallzeiten in einem einzigen Jahr ergeben über 190 Millionen Stunden. Das bedeutet für viele Menschen einen enormen Zeitverlust. Und diese Zahlen werden angesichts der zunehmenden Urbanisierung mit Sicherheit weiter ansteigen – es sei denn, intelligente Technologien können etwas dagegen tun.

Zum Glück sind bereits Zeichen der Veränderung erkennbar: Aufzüge werden vernetzt und mithilfe neuer Technologien betrieben, die für Transporterleichterungen sorgen und die Betriebszeiten deutlich erhöhen. Und wir müssen darauf nicht weitere fünf oder zehn Jahre warten – bereits heute steht die erforderliche Technik zur Verfügung. 

Wartezeit auf Aufzüge in New York

Technologien als Unterstützung für Techniker

Unsere Experten benötigen die aktuellen präventiven Technologien. Erfahrene Techniker können zwar bereits schnell reagieren, wenn Hilfe benötigt wird, aber was wäre, wenn sie Präventivmaßnahmen ergreifen könnten, bevor Störungen auftreten?

Derzeit werden gerade Technologien entwickelt – eigentlich könnten sie schon implementiert werden –, die Computer überwachen, Daten analysieren und den aktuellen Zustand von Anlagen diagnostizieren können. Auf dieser Grundlage können wir erkennen, ob alles in Ordnung ist oder bald Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Echtzeitdatenerfassung und Cloud Computing Echtzeitdatenerfassung und Cloud Computing

Echtzeitdatenerfassung und Cloud Computing (d. h. das Internet der Dinge) gehen mit Machine-Learning-Technologien eine Verbindung ein, um Servicetechniker bei Vorhersagen in die Zukunft zu unterstützen. Das ist vergleichbar mit einer Kristallkugel, die sich im Werkzeugkasten versteckt. Vielleicht klingt es kompliziert, aber am konkreten Beispiel wird deutlich, wie einfach alles ist.

Aufzüge im Zusammenhang mit der Urbanisierung

Aufzüge in ständiger Bereitschaft

Wie alle Maschinen produzieren auch Aufzüge unzählige Daten, die in der Regel nicht erfasst werden. Angesichts der großen Zahl an Aufzügen weltweit wartet deshalb eine riesige Masse an Informationen nur darauf, analysiert zu werden. Und genau diese Analysen können uns bei der Vorhersage von Geräteverhalten behilflich sein.

Wie funktioniert das? Millionen Systeme weltweit liefern Daten an die Cloud. Machine-Learning-Technologien erkennen dabei, wenn eine bestimmte Vibration mit einem bevorstehenden Ausfall einer Seilrolle stark korreliert. Ab diesem Moment können kundige Servicetechniker die Behebung des Fehlers (der noch kein Problem darstellt) planen, wenn der Aufzug nicht in Gebrauch ist.

Mit Unterstützung von Microsoft führt thyssenkrupp Elevator genau eine solche Technologie ein. Sie trägt die Bezeichnung „MAX“ und ist keine rein „technische“ Lösung, sondern eine Technologielösung, die Menschen unterstützt und mit der sich Servicetechniker zu Experten für Mobilität und Gebäudeeffizienz entwickeln.

Einführung von „MAX“

Dank der Cloud und ihren Vorzügen, der Machine-Learning-Technologien und des Internets der Dinge können Servicetechniker als „Schutzengel“ der Aufzugsbranche betrachtet werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der MAX-Website sowie bei thyssenkrupp Elevator und Microsoft.

Erleben Sie die Revolution, die uns bevorsteht, wenn wir Servicetechniker mit modernen Werkzeugen ausstatten und sie dabei unterstützen, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Sehen Sie sich das Video an.

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Predictive Maintenance-Lösung von thyssenkrupp und Microsoft

Keine Unterbrechungen für Gebäudeinhaber und -nutzer

Es ist offiziell: Wir sind bei der Verwirklichung eines intelligenten Gebäudes, das sich durch höchste Effizienz auszeichnet, einen Schritt weiter gekommen. Ein Gebäude, das Nutzer- und Inhaberbedürfnisse vorhersieht und gleichzeitig ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten ist.

Aufzüge benötigen präventive intelligente Technologien Aufzüge benötigen präventive intelligente Technologien

Designer und Architekten können sich darauf verlassen, dass der Menschenstrom durch ungeplante Aufzugsreparaturen nicht unterbrochen wird. Gebäudemanager können nun die Besuche von ihren Partnern, den Servicetechnikern, planen und koordinieren.

Mit diesen neuen Schutzengeln für Gebäudetransportsysteme entfällt der Stress im Zusammenhang mit Notfallreparaturen. Stattdessen lassen sich präventive Wartungen bequem planen, und zwar dann, wenn es in den Zeitplan von Gebäudeinhabern und -nutzern passt.

Andreas Schierenbeck, CEO thyssenkrupp Elevator
„In Städten werden Innovationen benötigt, die auf die Herausforderungen der Urbanisierung reagieren. Dabei muss unbedingt der Wechsel von reaktiver zu proaktiver Wartung vollzogen werden. Wir freuen uns deshalb sehr, mit Microsoft zusammenzuarbeiten, um die Zukunft der Wartung umzugestalten und so im digitalen Zeitalter Pionierarbeit zu leisten.“

Andreas Schierenbeck

CEO von thyssenkrupp Elevator

„Auf Grundlage unserer bewährten Cloud-Plattform und der Microsoft Azure IoT-Funktionen werden Millionen von Systemen für thyssenkrupp miteinander verbunden. Auf diese Weise können sämtliche Daten integriert und analysiert werden, sodass das Unternehmen den Wechsel von reaktiven zu proaktiven Geschäftsmodellen vollziehen kann. Mithilfe intelligenter Daten kann thyssenkrupp so grundlegende Veränderungen im Unternehmen sowie eine verbesserte Kommunikation mit Gebäudemanagern bewirken.“

B. Kevin Turner

COO von Microsoft Corporation

B. Kevin Turner

Leben in einer intelligenten Welt

Stellen Sie sich vor, wie die Art, wie wir Gebäude, öffentliche Verkehrsmittel und Städte allgemein erleben, mit ähnlichen Innovationen verändert werden könnte. Eines Tages wird mithilfe präventiver Entwicklungen sichergestellt werden, dass alle Technologien, von denen wir abhängig sind, perfekt funktionieren – keine Zeit geht dann mehr verloren, und sämtliche Fehler werden behoben, bevor sie sich zu Problemen entwickeln.

Was wäre, wenn die Ampeln in Städten mit der öffentlichen Beleuchtung so koordiniert würden, dass sich die Reaktionszeiten von Polizei und Notfalldiensten verbesserten? Dies ist bereits möglich. Die Cloud kann sogar Straßen und öffentliche Verkehrsmittel überwachen, um den Verkehrsfluss in Echtzeit zu optimieren. Züge, Fahrtreppen, Flugzeuge – eines Tages werden sie uns nie wieder im Stich lassen. Und stellen Sie sich das Potenzial in unseren Wohnungen und Häusern vor – wer würde sich nicht wünschen, dass Dinge repariert würden, bevor sie kaputt gehen?

Digitalisierung – ein unaufhaltsamer Trend Digitalisierung – ein unaufhaltsamer Trend
Digitalisierung – ein unaufhaltsamer Trend

Mit der zunehmenden Einführung präventiver Innovationen im Wartungsbereich werden die Menschen, insbesondere in den Städten, deutliche Verbesserungen in ihrem Alltag feststellen. Bereits jetzt lässt es sich in unzähligen Städten wunderbar leben und arbeiten – diese werden sich weiter verbessern, und zwar so lange, bis Städte unbestritten der beste Lebensraum für den Menschen darstellen.

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